seas on the moon

Seas On The Moon – „Collision Illusion“ Albumreview

Seas On The Moon – „Collision Illusion“ – Headbangers Life Albumreview

Die Band Seas On The Moon ist uns, wie ihr bei Instagram bereits sehen durftet, schon des Öfteren durch die veröffentlichten Singles der letzten Zeit aufgefallen. Zeit, uns mal das letzte Album „Collision Illusion“ vorzunehmen.

Geschichte der Band

Seas On The Moon wurde bereits 1996 von den Gebrüdern Voluta (Valentin, der Gitarrist und Eugene, der Schlagzeuger) in Chisinau, der Hauptstadt der Republik Moldau, gegründet. Die Band wurde hauptsächlich von Nirvana inspiriert und die Jungs verbrachten ganze Tage damit, Nirvana-Songs zu spielen.

Seas On The Moon probten viel und nahmen am größten lokalen Musikfestival teil und spielte viele Shows in der Hauptstadt des Landes, Chisinau.

Die erste Periode der Band endete nach dem Abschluss des Lycees durch drei Mitglieder der Band. Die folgende kleine Pause war entscheidend, um der zukünftigen Musikrichtung der Band zu prägen, die von Bands wie Dream Theatre, Pain of Salvation, Andromeda, Rush und vielen anderen progressiven Monstern beeinflusst wurde. So eröffnete die Band das Jahr 2001 in einer neuen Besetzung.

Seas on the moon

Die Musikrichtung war eher Progressive Rock / Metal als eine brutale. Seas on The Moon spielten zu dieser Zeit viele lokale Shows und nahmen einige Songs auf. Im Jahr 2006 gaben sie jedoch, wegen Zeit- und Perspektivenmangels, alle Live- und Probenaktivitäten auf.

2009 gründete sich die Band die nur noch aus zwei Mitgliedern bestand, den Voluta-Brüdern sozusagen „virtuell“ neu. Eigentlich war die Band während Jahren der Studioarbeit Valentins Hobby.

Eugen trat 2012 der Band Infected Rain bei und konzentrierte sich hauptsächlich darauf, live mit der anderen moldauischen Metal-Band zu spielen und zu arbeiten. So wurde die Band hauptsächlich zu einem Studio-Projekt, an dem neue Musiker und Sänger beteiligt sind.

Am 01.01.2021 veröffentlichten Seas On The Moon alias Valentin und Eugene Voluta das Album namens „Collision Illusion“, gerade nachdem sie mit „Mioritual Healing“ ein Album mit ihren bisherigen Aufnahmen veröffentlichten. Als Gastvocalists sind Lena Scissorhands (Infected Rain), Octavian Casian, Andrea Verdi, Vitaly Machunsky, Athena und Eissa Morphide mit von der Partie.

Headbangers Life hört „Collision Illusion“

Gleich zu Beginn eine vertraute Stimme: Lena Scissorhands die mit dem Song „Opium“ tief in die Themenkiste greift und dabei auch textlich Eindruck hinterlässt. Schon hier wird klar, „Collision Illusion“ scheint einiges bereit zu halten und dem steht „Gone“ in nichts nach.

Der Song im feature mit Athena faded mit Synthesizern, die im gesamten Album immer wieder ein Thema sind aber immer gut eingesetzt wurden, ein. Athena bringt einen Mix aus Aggression und Leidenschaft ein, der zu zweimal hören verleitet.

Andrea Verdi nimmt mit „Never“ etwas Druck aus dem Album aber gerade so viel, wie es an dieser Stelle Bedarf und schon liefert Eissa Morphide mit „Break Out“ einen powergeladenen Song der musikalisch das ausdrückt, was der Titel verspricht.

Doch es wird nicht langweilig. bereits der nächste Song „Lifer Prison“ überrascht mit einem neuen, weniger flachen Drumsound und der klar definierten Stimme Octavian Casians.

Tracklist:
  • Opium (feat. Lena Scissorhands)
  • Gone (feat. Athena)
  • Never (feat. Andrea Verdi)
  • Break Out (feat. Eissa Morphide)
  • Lifer Prison (feat. Octavian Casian)
  • Another (feat. Lena Scissorhands)
  • Hollow Side (feat. Andrea Verdi)
  • Sanctuary (feat. Lena Scissorhands)
  • Born of Chaos (feat.Octavian Casian)
  • The Power of Consequences (feat. Andrea Verdi)
  • Solar Death (feat. Octavian Casian)
  • Imperfect Clock (feat. Vitaly Machuasky)

…und so könnte ich noch weiter schwärmen. „Collision Illusion“ ist für mich persönlich weitaus mehr als ein Hobbyprojekt wie es Valentin Voluta beschrieben hat!

Straighte Riffs, Drums von Eugene Voluta, bei denen er seine Vielseitigkeit beweist und die Fähigkeit von Seas On The Moon, mit jedem Gastmusiker einen Song zu schreiben, der die Persönlichkeit und jeweilige Talent herauszuarbeiten machen dieses Album zum absoluten Geheimtipp!

Das Talent von Valentin im Studio bewies er bereits bei den von ihm produzierten Infected Rain Alben und unterstreicht es bei diesem Album zusätzlich.

Fazit

Geheimtipp! – Erfrischend vielseitig und doch auf den Punkt, mit einem Sound der Bände spricht. Ein Album bei dem es an nichts fehlt!

KosmoShout

Seas On The Moon online

Das Album „Collision Illusion“ haben wir euch wie immer oben rechts als Spotify-Playlist zum Reinhören verlinkt.

weitere Albumreviews >>>

Kommentar verfassen