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Argorok – „Usurpator“ Albumreview

Headbangers Life Albumreview: Argorok – „Usurpator“

Ein wenig verspätet starten wir ins Review-Jahr mit einer Band bzw. einem Studioprojekt namens Argorok. Ein Name der den Gamern unter euch bekannt vorkommen mag. Argorok haben vor kurzem ihr Debutalbum „Ursurpator“ veröffentlicht und lassen damit keinen Zweifel daran, dass sie es mit den „Großen“ aufnehmen wollen.

Argorok – Bandbio

Bevor wir uns dem Album „Usurpator“ widmen, einige Worte zur Band. Benannt nach dem fliegenden Feuerdrachen – Endgegner, aus dem Gaming-Klassiker The Legend of Zelda: Twilight Princess, Ist ein Death Metal – Studioprojekt von Bill Thiele, das mit Hilfe der befreundeten Musiker Boa und Andy realisiert wurde.

Nach einigen Jahren des Songwritings taten sich die drei zusammen, doch zunächst schienen die einzelnen Vorstellungen zum Projekt Argorok weiter auseinander zu gehen als gedacht. In seiner Urform sollte Argorok ein Folk Metal-Projekt werden.

Nach einiger ausgiebigen Findungsphase und dem Feilen an den bestehenden Songs entwickelte Argarok seinen ganz eigenen Sound, der weitaus härtere aber groovigere Richtung. Womit jedoch alle Bandmitglieder absolut zufrieden waren. Ein Punkt auf den alle von Anfang an Wert legten, waren deutsche Texte.

So entstand innerhalb fast eines ganzen Jahres das Album „Usurpator“, in Eigenregie.

Headbangers Life hört „Usurpator“

Nach einem kurzgehaltenem knistern und summen, welches Gedanken an eine verlassene Funkstation aufkommen lässt, geht es mit „Aus der Tiefe“ und einem wirklich satten und groovigem Riff los, der auf Anhieb Kopfnicken verursacht. Synthies erhöhen die Spannung bis der Gesang einsetzt.

Wer uns schon länger verfolgt weiß, dass deutsche Texte eher Ms. Murphys Gebiet sind, doch meine resentiments gegen deutsche Lyrics müssen hier ziemlich zurückstecken, denn sie verlieren ihre „Kantigkeit“ vollends und gehen im Gesang à la Johan Hegg absolut auf.

Weiter geht es in „Protector“ mit einem zunächst Amon Amarth ähnlichem Songintro wird schnell klar: Argorok lässt nach dem Opener des Album keinesfalls nach und überzeugen durch kreativen Gesang und zeigen ihren eigenen Stil.

Die Band schafft es in ihrem Album auf erstaunliche Weise Death Metal mit verschiedenen Nuancen anderer Metalgenres zu paaren. Von klassischem Death Metal bei „Protector“ ausgehend, kommen immer wieder Folkmetalelemente hinzu, wie zum Beispiel im Song „Refugium“.

Ob Basssolointro wie bei „Königin der Asche“, einem düsternen Sound wie bei „Meister der Lügen“ bis hin zu elektronischen Einflüssen in Richtung Industrialmetal im Abschlusssong „Tag des Zorns“. Das Album „Usurpator“ überzeugt mit kreativen Umsetzungen und absolut fettem Sound.

Fazit

Unter dem Blickwinkel, dass Argorok ihr Album in Eigenregie produziert haben, haben sie mich mit „Usurpator“ überzeugt. Die Zeit, die sie sich genommen haben macht sich bezahlt, ein Debütalbum, wo sich so manche Death Metal Band eine Scheibe abschneiden könnte! Ich bin gespannt, was da noch so kommt.

Kosmoshout

Argorok online:

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